Du lebst im Jahr 2007, wenn…

Leider kam ich in den letzten Wochen nicht zum Bloggen, aber der folgende Text verliert dadurch aber nicht an Witz. Gefunden habe ich den Text bei der ContentSchmiede.

Bei den meisten Punkten kann ich nur zustimmend schief lächeln, aber einige stimmen nur teilweise. Als Schüler müsste ich bei Punkt 8 das Wort Firmen durch Klassen-/Kurslehrer ersetzen und bei Outlook muss ich Redmond enttäuschen: Ich nutze lieber Thunderbird. Da findet man nämlich gleich die Optionen. :D

Man müsste daher noch einen Punkt hinzufügen:

  • Du verschwendest einen Großteil deiner Zeit fürs Suchen nach Informationen

So merkst Du, dass Du im Jahr 2007 lebst, weil:

1.) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst

2.) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast

3.) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht

4.) Du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt

5.) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-Mail-Adresse haben

6.) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest

7.) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zubekommen

8.) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen

10.) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen

11.) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen

12.) Du morgens aufstehst und erst mal Outlook aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst

13.) Du den Kopf neigst, um zu lächeln ; -)

14.) Du diesen Text liest und grinst

15.) Schlimmer noch, dass Du bereits weißt, wem Du diese Mail weiterleitest

16.) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt und

17.) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt


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Last-IP Blog erneuert - Was bisher geschah…

Wenige oder vielleicht auch gar keiner kann sich an den ersten last-IP Blog auf funpic.de erinnern. Aber das ist ja auch nicht weiter schlimm, denn die Wordpress-Installation hat von Anfang am gekrankt:

Bei der Installation wollte Wordpress partout nicht anspringen, obwohl alle Daten, die zum Laufen benötig wurde, korrekt waren. Des Rätsels Lösung war dann, dass die Konfigurationsdaten einfach nicht geschrieben wurden. Da es keine Fehlermeldung gab, habe ich prompt das Forum durchsucht. Eine halbe Katastrophe war das: Die Suche war nicht die beste und das Forum war in das “normale” Design von Funpic eingebaut. D.h. bei jedem Seitenaufruf wurden viele überflüssige Sachen mitgeladen; wer sich die Startseite anschaut, holt sich am besten eine Stopuhr und schaut wie der Browser die Puzzleteile anordnet. Laut Firebug hat das Laden sagenhafte 47,46 Sekunden gedauert und das bei 135 KB und einer DSL1000-Leitung mit 100 KB/s Geschwindigkeit!?

Im Forum konnte man mir auch nicht weiterhelfen; es wurde einfach gesagt “klappt net”. Noch nicht einmal Pseudo-Experten waren vertreten. So gab es also kaum Anhaltspunkte für eine Lösung. Erst 1-2 Wochen später bemerkte ich, dass die Konfigurations-Daten nur aus Platzhaltern bestehen…

Nachdem Wordpress endlich lief, wollte ich mal die Permalinks - die “sprechenden Adressen” - ausprobieren; prompt lief gar nichts mehr. Aber gegenüber früheren Versuchen war es halb so schlimm, da ich jetzt wusste, wie ich das ganze wieder rückgängig mache:  Die Datei mit dem “sprechenden” Namen .htaccess löschen. 8-)

Ab diesem Punkt gab es eigentlich keine Probleme mehr; Bloggen aus der Ferne via ScribeFire klappte prima. Nur als es daran gin einen längeren Text zu schreiben, ging es den Bach runter und das nicht zu knapp: Den Auftakt machte die Zwischenspeichern-Funktion, indem sie nur den ersten Absatz und den nächsten Satz speicherte; egal wie viel noch kam. Das erste Neuschreiben erträgt man noch leicht; beim zweiten Mal ist man schon leicht genervt. Ein drittes Neuschreiben gab es zum Glück nicht, denn das Pech ging schon in die nächste Runde: Ein falschgesetzter Link lies sich nicht gegen den richtigen austauschen und ironischer Weise war das auch noch der wichtigste Link von allen. Der Ort des Geschehens war hier.

Da es mittlerweile fast Mitternacht war, vertagte ich die Korrektur auf den nächsten Tag. Ab dann ging es wieder los: Normale Besucher durften nicht kommentieren. Der Administrator persönlich war auch nicht besser dran. Aber wenn schon keine neuen Kommentare, dann erlaubt Wordpress doch sicher eine Bearbeitung des Standard-Kommentars, der noch nicht gelöscht war. Also brav im Blog anmelden, sich zum Kommentar hangeln und auf “Bearbeiten” klicken und seiner Stimmung Ausdruck verleihen. Der einzige Erfolg war, dass ich mich wieder eines weißes Bildschirms erfreuen durfte (und das war nicht das erste Mal an dem Tag)!  Was blieb noch an Funktionen, die funktionierten? Beiträge schreiben hatte ich noch nicht getestet! Also, klicken, versuchen und scheitern, zum x-ten Male. Doch ein letzter Hoffnungsschimmer blieb: Bloggen aus der Ferne! … Wie ihr euch denken könnte, klappte das auch nicht.

Die Frage wie lange ich noch mit diesem “Schmallspur-Blog” auskommen konnte, war also geklärt. Wie es weiterging, schreib ich später.

PS: Ich suche noch nach einem besseren Namen für solche “Pech”-Geschichte. “Erfahrungsberichte” ist mir nicht eng genu…


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